NEUE FÖRDERUNG FÜR WÄRMEPUMPEN

AB JANUAR 2021 GELTEN NEUE FÖRDERRICHTLINIEN FÜR DEN EINBAU VON WÄRMEPUMPEN.

Die wichtigste Förderung für Wärmepumpen ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie tritt in zwei Stufen in Kraft. Ab dem 01. Januar 2021 für die Einzelförderung in bestehenden Gebäuden sowie ab 01. Juli 2021, zusätzlich als Bestandteil der KfW-Effizienzhausförderung für Wohn- und Nichtwohngebäude im Neubau und im Bestand. Für den Neubau gelten die bekannten KFW-Förderprogramme für Effizienzhäuser noch bis zum 30. Juni 2021.

Wärmepumpe im Bestand

a) Einzelförderung
Mit den attraktiven Förderkonditionen der BEG möchte der Staat Verbraucher motivieren, ihre alte Heizung auf erneuerbare Energien umzustellen. Dazu gibt es – sogar bei bereits bestehender Austauschpflicht – Fördersätze von 35 % der Installationskosten für den Austausch einer bestehenden Heizung, bzw. 45 % bei Austausch einer Ölheizung. Förderfähig ist dabei nicht nur der Kaufpreis der neuen Wärmepumpe, sondern auch die Kosten für die Wärmequelle sowie für Installation und Inbetriebnahme. Weiterhin können sogenannte Umfeldmaßnahmen geltend gemacht werden. Dies sind zum Beispiel Kosten für die Entsorgung des alten Öltanks oder auch der Austausch von Heizkörpern. Leistungsgeregelte Wärmepumpen von NIBE sind besonders effizient und übertreffen die für die Förderung erforderlichen Ausstattungsstandards.

b) KfW-Effizienzhausförderung
Ab dem 01. Juli 2021 gilt die Effizienzhausförderung der BEG mit unterschiedlichen Fördersätzen, abhängig vom ausgeführten Standard. Ein Effizienzhaus 100 EE wird zum Beispiel mit bis zu 48.750 €, ein Effizienzhaus 40 EE mit bis zu 67.500 € (32,5 bzw. 50 % von max. 150.000 €) gefördert. Auszahlung als direkter Investitionszuschuss oder als Tilgungszuschuss für einen attraktiven Kredit.

KLIMAPAKET 2020:
NEUE FÖRDERUNG FÜR WÄRMEPUMPEN


Der CO2 Ausstoß unserer Gebäude ist in den kommenden Jahren zum Schutz des Klimas deutlich zu senken. Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Klimapaket beschlossen in dem die dazu erforderlichen Maßnahmen auch für andere Bereiche wie z.B. Verkehr oder Landwirtschaft festgelegt sind.

Der Einsatz von Wärmepumpen zur Gebäudeheizung reduziert den Schadstoffausstoß gegenüber fossilen Brennstoffen erheblich und erhält deshalb ab dem 02. Januar 2020 eine besonders attraktive Fördermöglichkeit in Höhe von 35% der Installationskosten.

Wird eine bestehende Ölheizung gegen eine Wärmepumpe ausgetauscht erhöht sich der Fördersatz auf 45% der Installationskosten.

Ab dem 02.01.2020 können Privatpersonen, Wohnungseigentümer, Freiberufler, Kommunen, Unternehmen und andere juristische Personen von verbesserten Förderkonditionen profitieren, wenn sie in ihren Heizungsanlagen erneuerbare Wärme nutzen. Damit werden zentrale Entscheidungen des Klimakabinetts umgesetzt. (Zitat: BAFA)

Das neue Marktanreizprogramm für effiziente Wärmepumpen bietet einen Förderbetrag in Höhe von 35% der Brutto-Installationskosten (inkl. MwSt.) sowohl im Neubau als auch für den Austausch bereits bestehender Heizungen.

Wird eine vorhandene Ölheizung ersetzt, erhöht sich der Förderbetrag um 10% auf 45%.

Förderfähig ist dabei nicht nur der Kaufpreis der neuen Wärmepumpe, sondern auch der Installationspreis. Dazu gehören neben den Installations- und Inbetriebnahmekosten auch die Kosten von sogenannten Umfeldmaßnahmen. Dies sind z.B. Kosten für eine Erdsonde oder für die Entsorgung ihres alten Öltanks. Auch der Austausch von Heizkörpern und Flächenheizungen wird berücksichtigt.

Wärmepumpe im Neubau

Effizienzhausförderung
Ab dem 01. Juli 2021 stellt auch die KfW ihre Förderlandschaft auf das BEG um. Neben den bestehenden Effizienzhausklassen EH 55 bzw. EH 40 werden die Effizienzhausklassen 55 EE bzw. 40 EE eingeführt. In diesen Fällen und auch beim schon bekannten EH 40 Plus wird der Wärmebedarf zu mindestens 55 % aus erneuerbaren Energien gedeckt, zum Beispiel durch den Einsatz einer Wärmepumpe.

Der mögliche Kreditrahmen erhöht sich bei EE-Häusern von 120.000 € auf 150.000 €. Zusätzlich dazu wird der Zuschuss noch mal um jeweils 2,5 % aufgestockt. Bei voller Ausschöpfung des KfW-Kredites beträgt der Zuschuss für ein Effizienzhaus 40 EE bis zu 33.750 €. Auszahlung als direkter Zuschuss oder als Tilgungszuschuss für einen attraktiven Kredit.

Mit verbesserten Förderbedingungen im Marktanreizprogramm (MAP) möchte der Staat Sie motivieren, Ihre aktuelle Heizung auf erneuerbare Energien umzustellen oder diese in einen Neubau einzuplanen.